Coaching mit Einsatz von Bildern

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Coaching mit visuellen Methoden

 

Davon muss ich mir ein Bild machen! Kommt Ihnen dieser Gedanke bekannt vor?

Wie hilfreich kann es sein, sich einen Sachverhalt mit einfachen Symbolen aufzuzeichnen? Welches Bild hat Sie tief berührt und nicht mehr losgelassen? Welches hat sich eingeprägt oder kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an eine bestimmte Situation, Vergangenes, die Zukunft oder Wünsche denken?

Die besondere Wirkung von Bildern kennt jeder:

Sie können tief bewegen, gute Laune machen, nachdenklich stimmen, provozieren, die Augen öffnen oder ganz neue Saiten zum Klingen bringen.

Bilder sprechen Kopf und Bauch in gleicher Weise an. Sie transportieren Emotionen, führen zu unbewussten Themen und machen es leichter, über Gefühle zu sprechen – Ihrem Kopf können Sie so auch einmal eine Pause gönnen. Gerade für nachhaltige Veränderungsprozesse ist es wichtig, beide Ebenen – den Verstand und die Emotionen – einzubeziehen.

Bilder wecken spontane Assoziationen und regen neue Sichtweisen an. Sie helfen über den Tellerrand hinaus zu sehen, bekannte Begrenzungen zu hinterfragen und dabei neue Perspektiven wahrzunehmen.

Visualisierungen eröffnen den alternativen Zugang zu einem Thema und unterstützen so den Coachingprozess.

Ihr erster Gedanke ist jetzt vielleicht: „Aber ich kann doch gar nicht malen“ – keine Sorge, das ist hier auch nicht notwendig!

Bei der gemeinsamen Arbeit können Bildkarten oder Kunstwerke zum Einsatz kommen, um in den Prozess einzusteigen. Vielleicht bringen Sie auch eine Abbildung oder Fotografie mit, welche Sie gerade besonders bewegt? Oder Sie möchten mit einem Vision Board Ihre Ideen entwickeln? Mit Sketchnotes lassen sich wichtige Erkenntnisse festhalten. Sie helfen komplexe Sachverhalte auf einen Blick sichtbar zu machen, neue Zusammenhänge besser zu erfassen und gut zu strukturieren. Als wichtige Erinnerungsstütze und roter Faden bleiben sie nachhaltig im Gedächtnis, um die Veränderungsschritte aktiv anzugehen. Oder Sie wählen ein Bild, welches Sie sich jederzeit als stärkender Anker für Ihre Zielerreichung aufrufen können.

Und sollte doch der Impuls entstehen, einmal selbst zu Stift und Papier greifen zu wollen, werden Sie merken, wie nützlich es sein kann ein Thema sichtbar zu machen oder einen Konflikt aufs Papier zu kritzeln. Das öffnet die Augen und der Blick aus der Perspektive „von außen“ zeigt, an welchen Stellschrauben etwas zu verändern ist.

Im Gehirn werden verschiedene Bereiche angeregt und vernetzt, wenn verbale und optische Informationen zeitgleich verarbeitet werden.

Die Kombination von visuellen Methoden mit der systemischen Gesprächsführung regt innovative Ideen an: Bei der Entscheidungsfindung, der Aktivierung und Offenlegung von Ressourcen, der Standortbestimmung wie auch der Klärung von Konflikten, Rollen und Strukturen.

 

Wollen Sie sich ein Bild davon machen?